Mehrere einflussreiche US-Abgeordnete haben nach den Onlineprotesten erklärt, die beiden Gesetzesentwürfe zum Schutz des Urheberrechts nicht mehr zu unterstützen. Unter den neuen Gegnern sind auch Parlamentarier, die an den Entwürfen mitgearbeitet haben.
Am Mittwoch protestierte das Web: Websites blieben schwarz, Google hatte über sein Logo das Wort Zensur gelegt. Außerdem riefen Internetunternehmen Nutzer auf, eine Petition gegen die umstrittenen Gesetzesentwürfe Stop Online Piracy Act (Sopa) und Protect IP Act (Pipa) zu unterzeichnen. Am Mittwochnachmittag um 16:30 Uhr (Ostküstenzeit) hatten das schon 4,5 Millionen Nutzer getan, wie Google-Sprecherin Christine Chen dem US-Branchendienst Cnet sagte.
Protestiert wurde auch auf traditionelle Weise: So habe es Demonstrationen in New York, San Francisco und Las Vegas gegeben, berichtet die Washington Post. Rund 300.000 Bürger hätten sich nach Angaben der Organisatoren des Protests an ihre Abgeordneten gewandt. mehr