Nintendos Wii u hat einen Controller mit zusätzlichem Display – mit passenden Spielen ergibt das ein überraschend anderes Spielerlebnis. Besonders viel Spaß macht der Multiplayer-Modus. Konrad Lischka hat die neue Konsole auf der Gamingmesse E3 in Los Angeles ausprobiert.
Ist da schon der Akku drin? Nintendos neue Konsole Wii u steuert man nicht mit einem herkömmlichen Controller, sondern mit einem kleinen Extracomputer samt Touchscreen. Als ich den Steuerschirm in die Hand nehme, fällt mir als erstes auf, wie leicht er sich anfühlt, trotz Akku. Leichter als ich den Gamepad-Prototyen in Erinnerung habe, der im vorigen Jahr auf der E3 gezeigt wurde. Und viel leichter, als sich Tablets anfühlen.
Das Gamepad der Wii u liegt beim Spielen zudem viel besser in der Hand als Tablets mit ihren flachen Rückseiten. Man kann Nintendos Gamepad auch längere Zeit sicher und sehr bequem mit einer Hand halten, während man mit der anderen über den Touchscreen streicht.
Das muss man zum Beispiel bei dem Minispiel “Takamara’s Ninja Castle”: Das Ziel ist es, mit Wurfsternen Ninja zu erwischen, die auf dem Fernsehschirm plötzlich hinter Mauern und Hecken hervorspringen. Das Gamepad hält man parallel zum Boden, der Bildschirm weist mit der kürzeren Kante zum Fernseher. Je nachdem, wie man das Gamepad bewegt, zieht der Zielcursor auf dem großen Fernsehschirm mit. Hat man einen Ninja im Visier, streicht man mit der freien Hand über den Gamepad-Schirm in Richtung Fernseher – jeder Wisch feuert einen neuen Ninja-Stern ab.
Dieses Spiel ist das einfachste in der Sammlung “Nintendoland”, sozusagen das Trainingsprogramm. Zum Start der Wii u sollen die zwölf kleinen Spiele als Beigabe jeder verkauften Konsole beigelegt werden, ähnlich wie “Wii Sports” bei der ersten Wii vor sechs Jahren. mehr
