Schnittmenge zwischen Spiel und Film wird größer
2010 wurden mit Computerspielen weltweit 56 Mrd. Dollar eingenommen. Kinos haben im selben Zeitraum nur 32 Mrd. umgesetzt. Nachdem die Gaming-Branche der Filmindustrie den Platz an der Sonne abspenstig gemacht hat, wildert sie durch den technischen Fortschritt auch zunehmend im selben Arbeitskräfte-Reservoir. Schauspieler, Drehbuchautoren, Musikproduzenten und alles, was für Filmproduktionen sonst noch gebraucht wird, ist auch für moderne Videospiele gefragt.
“Wir beobachten die Entwicklung aufmerksam. Ich glaube, dass Kino und Videospiele parallel existieren können und dass beide Medien sich gegenseitig befruchten werden. Games liefern mittlerweile Ideen für Filme und umgekehrt. Mittelfristig ist auch eine Verschmelzung der beiden Kanäle möglich. Im digitalen Theater der Zukunft werden die Zuschauer vielleicht die Handlung von Filmen beeinflussen können. Hier ist der Stein der Weisen aber noch nicht gefunden worden”, sagt Andreas Crüsemann von Cineplex Deutschland http://www.cineplex.de gegenüber pressetext. mehr