Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) wehrt sich gegen die von Wolfgang Börnsen, kultur- und medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, geäußerte Fundamentalkritik am Deutschen Computerspielpreis. “Die Ausrichter können es nicht hinnehmen, dass die unabhängige Jury beschädigt wird. Die Jury hat auf Grundlage der Kriterien des DCP über die Normierungen für die Kategorie Bestes Deutsches Spiel entschieden. Die Öffnung der Kategorie wurde einvernehmlich durch die Verbände und den Kulturstaatsminister Bernd Neumann vereinbart. Eine Jury, die auf dieser Grundlage unabhängig urteilt, darf man nicht im Stich lassen”, so der Verband.
Die Unionsparteien wollen den Computerspielpreis der Zielsetzung der eigenen Medienpolitik unterordnen. “Die Jury wurde zu 50 Prozent von der Bundesregierung vorgeschlagen, die anderen 50 Prozent von Seiten des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) und vom Bundesverband der Computerspieleindustrie (G.A.M.E). Die Jury ist mit hochkarätigen Experten aus den Bereichen Medien und Medienpädagogik besetzt und hat sicherlich eine wohlüberlegte Nominierungsentscheidung getroffen”, stellt sich der Verband vor die Jury.
Quelle: GamesMarkt.de