Microsoft stellt Xbox One vor | GamesMarkt

20130521-225410.jpg

Am Montagabend ließ Microsoft die Katze aus dem Sack und stellte die nächste Xbox-Generation vor. Die Konsole hört auf den Namen Xbox One und soll weltweit noch in diesem Jahr erscheinen. Einen genauen Veröffentlichungstermin und einen Verkaufspreis wurden aber nicht genannt.

Anders als bei der Präsentation der Playstation 4 gab es in Seattle auch die Hardware selbst zu sehen. Die neue Konsole macht einen etwas sperrigen, fast schon retro-artigen Eindruck. Zusammen mit dem Gerät wird auch ein neuer Kinect-Sensor ausgeliefert, der laut Herstellerangabe deutlich mehr Einzelheiten als die ursprüngliche Version erkennen soll. Außerdem führt Microsoft einen überarbeiteten Controller ein, der mit über 40 Designänderungen ausgestattet ist. Dazu zählen beispielsweiße ein verbessertes D-Pad sowie Force-Feedback-Sensoren in den Trigger-Knöpfen.

Zu den technischen Spezifikationen der Konsole verlor Microsoft nur wenige Worte. Xbox One wird aber, wie Playstation 4, auf der x86-Technologie aufbauen, acht Gigabyte RAM enthalten und mit einem Blu-ray-Laufwerk versehen sein. Außerdem arbeitet in der Konsole eine Festplatte mit 500 Gigabyte Speicher.

Wie im Vorfeld spekuliert, gab es nur relativ wenige Spiele zu sehen. Stattdessen wurde ein Fokus auf andere Entertainment-Inhalte gelegt. Microsoft will laut eigener Aussage Xbox One zum zentralen Gerät für das Wohnzimmer machen. Deshalb wird es auch möglich sein, über die Konsole Fernsehprogramme zu schauen. In einer durchaus beeindruckenden Präsentation wurde die Steuerung per Kinect gezeigt. Per Sprache und Gesten lässt sich sehr schnell und intuitiv zwischen den einzelnen Entertainmentkanälen und Anwendungen wechseln. Auch die gleichzeitige Darstellung von zwei Anwendungen, etwa des TV-Programms und des Internet-Browsers ist möglich.

Zu den Exklusivinhalten, die für Xbox One in Seatle vorgestellt wurden, zählen eine für den US-ameriknischen Markt interessante Partnerschaft mit der NFL sowie eine “Halo”-TV-Serie, die in Zusammenarbeit mit Star-Regisseur Steven Spielberg entwickelt wird.

Natürlich gab es aber auch Spiele zu sehen. “Forza Motorsport 5″ wird zu den Launchtiteln zählen. Außerdem arbeitet der “Alan-Wake”-Entwickler Remedy Entertainment an einer neuen Marke names “Quantum Brake”. Electronic Arts war ebenfalls vertreten und kündigte für Xbox One vier neue Spiele aus der EA-Sports-Reihe an: “FIFA”, “Madden NFL”, “NBA Live” und “UFC”. Der größte Zeitraum wurde dem nächsten Teil der “Call Of Duty”-Serie, “Ghosts”, von Activision eingeräumt, dessen Download-Inhalte als erstes für Xbox One erhältlich sein werden. Microsoft selbst arbeitet derzeit an 15 exklusiven First-Party-Titeln, die allesamt im ersten Jahr nach dem Launch erscheinen sollen. Bei acht davon handelt es sich um neue Marken.

Die Pressekonferenz ließ einige Fragen unbeantwortet. So kam das Thema Gebrauchtspielsperre nicht zur Sprache. Wie “Wired” allerdings berichtet, müssen alle Spiele auf der Festplatte installiert werden und sind damit an den jeweiligen Nutzer-Account gebunden. Um dieselbe Disk für einen weiteren Account einzusetzen, beispielsweiße bei einem Weiterverkauf, müsse zuerst eine Gebühr in nicht genannter Höhe entrichtet werden.

“Wired” berichtet weiterhin, dass die Konsole nicht unbedingt ständig online sein muss, wie im Vorfeld spekuliert wurde. Allerdings können die Entwickler ihre Spiele so programmieren, dass ein Teil der Rechenleistung in die Cloud ausgelagert wird, was wiederum eine permanente Internetverbindung notwendig mache.

Quelle: GamesMarkt.de

Did you like this? Share it:

Erfolgreicher Forschernachwuchs | Heise

20130520-164201.jpg

Insgesamt fünf Preise, darunter drei der wichtigen Grand Awards, sammelten die deutschen Teilnehmer beim Finale der Intel ISEF (International Science and Engineering Fair) 2013 ein. Die ISEF ist der weltgrößte internationale Bildungswettbewerb für Schüler und ging am Freitag mit der großen Preisverleihung zu Ende. Mehr als 1.500 Schüler aus der ganzen Welt reisten zum einwöchigen Finale des Wettstreits nach Phoenix, Arizona (USA). Zu den Teilnehmern gehörten auch zwölf deutsche und sechs österreichische Vertreter, die sich zuvor durch Preise in den jeweiligen Landeswettbewerben Jugend forscht beziehungsweise Jugend innovativ für die Reise zum ISEF-Finale qualifiziert hatten.

„Das alles hier kann man nur schwer mit Jugend forscht vergleichen. Alles ist so viel größer, bunter, fröhlicher und auch lauter“, sagt Julius Kunze (18) aus Chemnitz. Er hatte eine selbst programmierte Software im Gepäck. Das Programm simuliert Phänomene der Relativitätstheorie im Computer. Es zeigt etwa, wie ein Fußballtor aus Sicht eines fast lichtschnellen Balls aussehen würde – krumm und verbogen. Der Jury gefiel das Projekt so gut, dass sie Julius mit dem vierten Platz bei den Grand Awards (Preisgeld: 500 US-Dollar) in der Sparte Informatik auszeichneten.

Insgesamt drei Preise heimste Timm Piper (17) ein. Der Schüler aus Rheinland-Pfalz wurde mit zwei Special Awards (Preisgeld gesamt: 1.150 US-Dollar) und einen zweiten Platz beim Grand Award in der Kategorie „Physics and Astronomy“ (Preisgeld: 1.500 US-Dolar) ausgezeichnet. Er reiste mit seiner Weiterentwicklung des Lichtmikroskops nach Phoenix: Durch eine geschickte Beleuchtung und intelligente Bildüberlagerungen kann Piper außerordentlich kontrastreiche Mikroskopaufnahmen erschaffen, auf denen sonst verborgene Details zu erkennen sind. In der Praxis lassen sich damit beispielsweise Allergene in Blutproben besser ausmachen. mehr

Did you like this? Share it:

Amnesty-Medienpreis verliehen | ARD-Text

ard-icon

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in Bochum sechs Fernsehproduktionen mit dem Marler Medienpreis Menschenrechte” ausgezeichnet. Der undotierte Preis zeichnet Beiträge aus, die das Thema Menschenrechte in außergewöhnlicher Form behandeln.

Der Beitrag “Ausländer raus” des NDR-Magazins Panorama über Anfeindungen gegen Flüchtlinge in Wolgast gewann in der Kategorie Magazin/Inland. Als bester Beitrag in der Sparte Magazin/Ausland wurde “Verdammt hoher Preis” (WDR) über die Ausbeutung junger Frauen in indischen Textilfabriken ausgezeichnet.

Did you like this? Share it:

Internet und Krieg Wenn Social Networks zum Schützengraben werden | Golem

20130506-234211.jpg

Wer heute Soldat ist, ist mit dem Netz aufgewachsen und füllt es mit eigenem Erleben. Armeen ist das nicht recht, dabei nutzen sie das Netz für sich.

Sascha Stoltenow ist ausgebildeter Fallschirmspringer. Als Offizier war er in Kroatien im Einsatz, in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo. Zwölf Jahre diente er in der Bundeswehr. Heute ist er Special Staff Sergeant der IDF, der Israel Defense Forces.

Der Exsoldat Stoltenow macht mit bei IDF Ranks, einer Art Online-Game der israelischen Armee. Das belohnt Aktivitäten auf den Websites und Plattformen der Armee mit Punkten: Mit jedem gelesenen Eintrag, jedem Like oder Kommentar kommt man dem nächsthöheren Dienstgrad näher – bis zum Chief of Staff.

Das israelische Militär ist längst nicht das einzige, das die sozialen Netzwerke für sich entdeckt hat. Alle großen Armeen oder Waffenschmieden der Welt präsentieren sich auf Facebook und Youtube. Stoltenow schreibt als Bendler-Blogger über die Armeen der Welt und hat mit Thomas Wiegold von Augen Geradeaus! auf der re:publica einen Vortrag zu dem Thema gehalten. mehr

Did you like this? Share it:

Werder hat Twitter-Kanal des Jahres | ARD-Text

20130520-123529.jpg

Fußball-Bundesligist Werder Bremen ist für seinen Twitter-Kanal ((at)werderbremen) mit dem Deutschen Preis für Online-Kommunikation ausgezeichnet worden. In einer Gala im Kino “International” in Berlin nahmen Michael Rudolph, Leiter der Abteilung Club-Media, und Dominik Kupilas, Verantwortlicher Redakteur Social Media bei Werder, die Trophäe aus den Händen der Jury entgegen.

“Der Preis ist Ausdruck und Bestätigung dafür, welchen Stellenwert alle digitalen Kanäle bei Werder haben,” sagte Mediendirektor Tino Polster.

Did you like this? Share it:

Mikroblogging Yahoo will Tumblr für 1 Milliarde US-Dollar kaufen | Golem

20130518-171136.jpg

Yahoo möchte wieder cool sein und will junge Nutzer gewinnen. Das Internetunternehmen verhandelt offenbar über den Kauf der Mikroblogging-Plattform Tumblr.

Laut einem Bericht von All Things D will Yahoo die Mikroblogging-Plattform Tumblr kaufen. Das Blog des Wall Street Journals beruft sich auf Verhandlungskreise. Laut Adweek soll der Kaufpreis bei 1 Milliarde US-Dollar liegen. Seit dem Jahr 2007 hat Tumblr Risikokapital in Höhe von 125 Millionen US-Dollar erhalten und wurde dabei mit 800 Millionen US-Dollar bewertet. Laut All Things D ist auch eine Beteiligung Yahoos an Tumblr möglich.

Yahoo-Finanzchef Ken Goldman sagte auf JP Morgans Global Technology Conference in dieser Woche, dass Yahoo “wieder cool werden” müsse. “Eines unserer Probleme ist eine alternde Nutzerschaft”, bekannte Goldman. Um junge Nutzer zu gewinnen, sei es nötig, die vor einigen Jahren verlorene Coolness zurückzugewinnen.

Yahoo-Chefin Marissa Mayer soll sich bereits länger für das angesagte Startup aus New York interessieren und hat sich bereits mit Tumblr-Gründer und Vorstandschef David Karp getroffen. mehr

Did you like this? Share it: